THE SUN IS BURNING | Yolanda Morales
In "THE SUN IS BURNING" widmet sich die in Hamburg lebende mexikanische Choreografin Yolanda Morales gemeinsam mit ihrem internationalen Team dem kosmischen Ereignis einer Sonnenfinsternis. Inspiriert von indigenen Erzählungen aus Abya Yala wird die transformative Kraft der Sonne gefeiert. Dabei wird koloniales Denken radikal hinterfragt und eine ökologisch-dekoloniale Perspektive eingenommen. Angesichts der globalen Erwärmung der Erde ist die Hitze der Sonne nicht nur Leben spendend, sondern wird zur Bedrohung. Die Bühne verwandelt sich in einen aufgeladenen dichten Raum in dem Dunkelheit und Licht, Träume und Erinnerungen von den Tänzer:innen in verschiedenen Geschichten szenisch verwoben werden und an deren Ende die Möglichkeit eines Neuanfangs steht. Kraftvoll, energiegeladen, poetisch und tief verwurzelt in einer Tradition, in der zeitgenössischer Tanz als Praxis des Sozialen erfahrbar wird.
Die Komposition für „The sun is Burning” beginnt mit tiefen Infra-Bass-Drones und Science-Fiction-inspirierten Soundscapes, die ich mit Somas Lyra-8 und anderen Instrumenten geschaffen habe. Dekonstruierte und synthetisierte Samples von Cumbia verschmelzen mit analogen und digitalen Elementen sowie Field Recordings. Mal nur als Rahmen, mal immersiv und mal interaktiv, geht der Soundtrack zu „The Sun is Burning“ direkt auf die Tänzer, die Bühne, das Licht und die Kostüme ein.
16.-19.10.2025: Kampnagel Hamburg
ARTISITC DIRECTION & CHOREOGRAPHIE: Yolanda Morales
DANCE & CO-CHOREOGRAPHIE:
Emir García Pineda, Kyte Brüggmann, Nathalia Gomez, Nicolás Vignolo Riquelme, Rodolpho Sagbo
SET DESIGN: Hanna Lenz
COSTUME DESIGN: Caroline Elisa Packenius
LIGHT DESIGN: Lars Kracht
COMPOSITION: Christopher Ramm
DRAMATURGY: Barbara Schmidt-Rohr
PRODUCTION MANAGMENT: Ann-Leonie Niss
PR: Hark Empen, Farina Jäger
ASSISTENT: Linda Lou Dierich-Matzke
The Sun is Burning is a production
by Yolanda Morales & Team
co-produced by Kampnagel
(Hamburg).
Funded by the Free and Hanseatic City of Hamburg, Department of Culture and Media, supported by Fonds Darstellende Künste with funds from the Federal Government Commissioner for Culture and the Media